Posts mit dem Label Strandmörtel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Strandmörtel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. September 2016

Die hinterste Ecke


Was der Sommer uns an Sommerlichkeit vorenthalten hatte, machte der Frühherbst im September mit seinen durchaus sommerlichen Temperaturen wett. Und bot uns somit die Gelegenheit, uns mit noch ausstehenden Außenarbeiten zu beschäftigen.
Als da war: den hinteren Teil des Anbaus bzw. der Werkstatt endlich einmal äußerlich anzupassen - eine Aufgabe, die wir ewig vor uns hergeschoben hatten, zumal wir uns nicht so häufig hier aufhalten und das Drama somit nicht unbedingt augenscheinlich war.


Die hinterste Ecke nach dem Pickern.

Sonntag, 29. Mai 2016

Fifty Shades of Grey - vom Sockel bis zum Fries


Nun, da der Sockel erreichbar war, machte sich der Bauherr daran selbigen noch ein wenig weiter freizulegen.
Dies hat zum einen den Vorteil, daß er ungestört daran arbeiten konnte, und außerdem konnten die nun freigelegten Steine auch an wenig an der Luft trockneten, was sie stellenweise auch bitter nötig hatten.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Werkstatt & Waschküche


Noch ehe wir uns aufgrund des langsam aber sicher immer besser werdenden Wetters die letzten noch anstehenden Außenarbeiten angehen wollten, beschlossen der Bauherr und ich sinnigerweise erst einmal die letzten groben Innenarbeiten anzugehen.
Übrig waren hier noch das Herrichten des Mauerwerks sowie der Deckenverkleidung der Werkstatt und das Fliesen der Waschküche.

Montag, 7. Dezember 2015

Unser Osten von innen


Das Arbeiten mit Kalkmörtel ist von daher ein wenig aufwändig, als dass Zeit zum Anziehen und Trocknen nötig ist. 
Also begann Andreas an mehreren Stellen parallel zu arbeiten und, je nach Trocknungsfortschritt, bald hier, bald dort weiterzumachen. 

So begann er mit der Ostwand. 
Sie hatte im Laufe der Jahrzehnte (Jahrhunderte?) ein wenig gelitten, da diverse Male Fenster eingebaut, ausgebaut und zugemauert und wiederum andere Fenster (wie beispielsweise unser Sorgenfenster) eingebaut worden waren - und gerade letzteres nicht besonders sorgsam.


Löcher stopfen an der Ostwand...


Zunächst machte der Bauherr sich an das Stopfen von Löchern. 
Da man nachträglich eine Wand eingezogen hatte, war zumindest der obere teil dieser Wand mit der Außenwand verzwickt worden. Dadurch, dass wir diese Wand entfernt hatten, prangten nun alle naselang Löcher in der Wand, die neu vermauert werden mussten. Und auch im unteren Bereich der Wand gab es den einen oder anderen losen oder fehlenden Stein, der entsprechend wieder neu eingesetzt werden musste.
Zudem müssen in diesem Bereich ganz ursprünglich einmal Fenster gewesen sein, deren Öffnungen anschließend recht lax verschlossen worden waren. Also ging es ans Egalisieren der Wand mit Hilfe der Diamantscheibe - eine recht staubige Angelegenheit mit recht vorzeigbarem Ergebnis.



... und Verputzen wo es nötig ist.


Nach dem Abrappen der kompletten Ostwand bastelte Andreas sich eine Schalung für den Durchgang zum Windfang, um diesen dann zu verputzen. 
An dieser Stelle hatte sich ursprünglich einmal eine Tür befunden, die von unseren Vorbesitzern jedoch zu einer Fensteröffnung verkleinert worden war. Erstaunlicherweise hatte man hier recht brauchbare Stürze eingezogen, so dass Andreas an dieser Stelle gleich zum Verputzen übergehen konnte. 
Aber das Verputzen über Kopf hat es in sich. 
Der Putz darf nicht zu trocken sein, sonst hält er nicht. Er darf nicht zu feucht sein, sonst tropft er förmlich wieder herunter. Man kann nur kleine Mengen vorwerfen, da sich ansonsten ganze Placken lösen und herunterfallen. Und das Egalisieren mit dem Reibebrett ist in dem Moment mit Vorsicht zu genießen... 
Aber nach einem Tag des Trocknens sah die Welt schon wieder ganz anders aus.



Andreas kämpft mit der Oberseite...


... und arbeitet problemlos an den Seiten.


Der Trocknungsprozess schritt gut voran, und so konnte Andreas am folgenden Tag mit dem Strandmörtel vandskuren. 
In den Prozess der Instandsetzung der Ostwand bezog er auch den Windfang ein. Hier verschloss er letzte Öffnungen mit Kalkmörtel und rappte die Wände ebenfalls damit ab.

Somit war der Startschuss zum Kalken gefallen.  
Ich mischte mir zunächst einen Eimer unserer Spezialfarbe an, da der kleine Bereich der Außenwand in unserem Windfang noch gar nicht gestrichen worden war; wohl war Andreas den alten Farbschichten mit seiner Diamantscheibe zu Leibe gerückt und hatte das kleine Stück auch gevandskurt, aber um eine Haftung der Kalkfarbe zu erreichen bedurfte es erst einer Lage Spezialfarbe.
Diese soll auch noch später in den Bereichen zum Einsatz kommen, die von irgendeinem unserer Vorbesitzer in panischer Angst vor Feuchtigkeit geteert worden waren. Aber dazu später, wenn es soweit ist, mehr.

Dann pimpte ich mir die Kalkfarbe zurecht: Magerquark, Diestelöl und Soda sorgen für ausreichende Streichfähigkeit und spätere Wischfestigkeit. Und legte nach dem Vornässen der Wände los: streichen, streichen, streichen.... gefühlt bestimmt einige Kilometer...
Insgesamt drei Anstriche an drei verschiedenen Tagen erhielten die Ostwand und der Windfang - wobei ich hier noch die kleine hauswandfläche noch ein drittes Mal weiß streichen muss, da der erste Anstrich ja nur das "Spezialisieren" war.



Voilà: der Windfang...


... und die Ostwand in wunderschönem Kalkweiß.


Aber der Anblick dessen, was man so geschafft hat, entlohnt immer wieder für alle Mühe.



Sonntag, 23. August 2015

Im Osten geht die Sonne auf - unsere Ostwand erstrahlt in neuem Licht


An einem sonnigen Samstag Anfang August war es soweit: wir rüsteten die Ostwand ein.

Früh am Morgen hatten wir uns mit Wilhelm verabredet und holten das Gerüst, das wir bereits im Vorjahr von ihm gemietet hatten, aus seinem seinem Unterschlupf, dem ehemaligen Kuhstall eines Jagdfreundes. 

Nach dem Abladen, bei dem uns Wilhelm freundlicherweise zur Hand ging (und uns mit Unmengen von Ratschlägen für unser weiteres Vorgehen überhäufte...) begannen wir mit dem Aufbau.



Die erste Lage des Gerüsts.

Sonntag, 21. Juni 2015

Wir machen dicht



Unser Anbau nahm langsam aber sicher Gestalt an: er hat ein Dach, das mittlerweile Dicht ist, einen halbwegs ebenen Boden in Form einer Schüttung (die wir noch durch weitere Schüttungen bzw. pigmentierten Estrich zu gegebener Zeit aufrüschen wollen) und solide Wände, die - Vorbesitzer sei Dank - nicht immer einhundertprozentig gerade sind...

Was nun noch fehlte, um das räumliche Gefühl zu vervollkommenen, waren Fenster und Türen. 
Sechs kleine, quadratische Fenster und eine Klöntür hatten wir im vergangen Jahr bei Henrik  erstanden. Mit der Tür hatte ich mich im Winter auseinandergesetzt (geschliffen und mit Wetterschutzlasur behandelt), die Fenster hatte ich auf Wunsch des Bauherren lediglich grob gesäubert, d.h. von irgendwelchen angeklebten Moltofillresten befreit.
Eine weitere Tür (doppelflügelig und aus Holz, so wie bei unserer Freundin Jette in Dänemark, nur eine Nummer kleiner) hatten wir in einem grenznahen dänischen Baumarkt bestellt, wobei die erste Bestellung vor Ort untergegangen war und wir sie ein weiteres Mal bestellen mussten. Als diese Tür endlich angekommen war und wir sie abgeholt hatten, konnten wir das Schließen des Anbaus angehen.