Natürlich nutzen wir auch unseren Garten.
Etwa die Hälfte des Grundstücks besteht aus Garten, der sich auch in einem Grünstreifen einmal um das Haus herum windet.
Toll finden wir den alten Obstbaumbestand, der sich im vorderen Teil befindet. Neben einem Apfelbaum (der dieses Jahr abartig viele, leicht säuerlich schmeckende Äpfel trug - sehr zur Freude von Martins Mutter, die daraus den einen oder anderen Kuchen backen konnte und uns im Gegenzug mit selbstgemachtem Fliederbeersaft versorgte) gibt es auch einen Kirschbaum (dessen Kirschen leider nur im von Vögeln zugänglichen Bereich wuchsen) und zwei Pflaumenbäume (einer trägt kleine gelbe Früchte, die wir zunächst für Mirabellen hielten, der andere vermutlich Zwetschgen).
Zudem hatte der Vorbesitzer noch einen Stachelbeerbusch und einen Johannisbeerbusch gepflanzt (leider waren hier die Rehe schneller mit der Ernte als wir).
Das, was Lianencharakter hatte und äußerst schwierig aus den Bäumen zu schneiden war (der Garten war mangels Pflege stark verwildert), entpuppte sich als Kiwi. Sie hat den massiven Rückschnitt ganz gut verkraftet und wuchert nun wieder, sehr zur Freude der gelegentlich auf dem Nachbargrundstück weidenden Kühe.
Kiwis haben wir in dieser Saison nicht ernten können (die Blüten wurden von Sommerstürmen einfach weggeweht), aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.
| Unsere Kiwis |