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Freitag, 18. November 2016

Danz op de Deel (Parterre)


Es ist warm im Haus (Onkel Peters Heizungsbaukünsten und Pelletkessel sei Dank) und wir konnten bisher auch keine weiteren Leckagen beklagen - der Weg war also frei uns endlich um unsere verbleibenden Fußböden zu kümmern.
Zwar hatten wir Bedenken bezüglich der Menge an Dielen, die uns nach dem Verlegen des Fußbodens oben noch blieb (was nicht in erster Linie am Verschnitt sondern an der Qualität der Bretter lag: einige waren schlicht und ergreifend derart eingerissen, dass wir sie nur noch als Ofenfutter nehmen können), wollten aber erst einmal einfach loslegen und sehen, wie sich die Sache entwickeln würde. Bauchgefühl rules!

Andreas begann im Wohnzimmer.
Zunächst bastelte er aus Dachlatten eine Unterkonstruktion, an die er später die Dielen festschrauben konnte. Zwischen die Dachlatten montierte er kurze Lattenstücke als Abstandshalter, so dass die Dachlatten parallel ausgerichtet waren. Und dann kam das fummelige austarieren. Bewaffnet mit einer großen Wasserwaage und diversen kleinen Holzplättchen unterschiedlicher Dicke sprang er bald hier hin, bald dort hin und sorgte dafür, dass die Unterkonstruktion auch eben war. Unter die Holzplättchen legten wir noch Windpappe um zu verhindern, dass eventuelle Feuchtigkeit sich über die Holzklötzchen hocharbeitet.


Beginn der Unterkonstruktion.


Fertige Unterkonstruktion.

Montag, 3. Oktober 2016

Danz op de Deel (eerste Etaasch)


Die Kabel im ersten Stock waren verlegt, die Steckdosen und Schalter gesetzt - es war Zeit, endlich die Dielung im oberen Teil des Hauses anzugehen!

Tonnenweise Holz (Kiefer, zwar zweite Wahl mit Ecken, Kanten und Macken hier und da, dafür aber entsprechend günstig angesichts der Massen, die wir brauchen) dafür hatten wir uns bei Wilhelm schon im Frühjahr ausgeguckt, angezahlt und - je nach finanzieller Lage - in Raten abgezahlt. 
Mitten im Sommer (es passte uns zeitlich so gar nicht in unsere Planung) bestand Wilhelm darauf, daß wir es endlich einmal abholen sollten, da er langsam sein Lager leeren wollte.
So füllten die gut 150 Quadratmeter (wir benötigen weniger, aber Verschnitt muß mit einkalkuliert werden) der knapp 3 cm starken und 15 cm breiten Holzdielen unterschiedlicher Längen zusammen mit Wilhelms berühmt-berüchtigten Transporter erst einen Samstag und dann unsere Diele: aufladen, verlegen vom Unterdorf ins Oberdorf, entladen und ordentlich stapeln. da weiß man, was man getan hat!


Und wieder einmal mehr: tonnenweise Holz in der Hütte.