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Freitag, 6. November 2015

Einmal Eiger und zurück - wir haben unsere Nordwand im Griff


Nachdem wir im Spätsommer/Frühherbst begonnen hatten an unserer Nordwand herumzudoktoren (alten Eingang zugemauert, Badezimmerfenster eingesetzt, Schlafzimmerfenster umgewandelt, später auch mit Solbank versehen), ging es nun endlich in die Schlussphase.

Andreas machte sich zunächst an das Zuwerfen von Löchern, die die alten Nägel dem Mauerwerk beschert hatten und dann an das Reparieren des Fries', das auch an dieser Wand recht stark gelitten hatte. 


Das Originalfries ohne kaputte Steine.



Sonntag, 13. September 2015

Unser Eiger - Beginn der Erklimmung


Die Krankengymnastik, die dem Bauherrn durch seine Hausärztin verschrieben worden war (und sich eher als Massage entpuppte) wirkte Wunder: die durch Muskelverspannungen hervorgerufenen Schulterschmerzen legten sich Stück für Stück, und der Mann am Bau war langsam aber sicher wieder einsatzfähig.

Wir testeten dies, indem wir ganz gemächlich Wilhelms Gerüst an der Ostwand abbauten und an der Nordwand, unserem kleinen Eiger, wieder aufbauten - ganz langsam.


Das Gerüst wächst die Nordwand hinauf.

Sonntag, 23. August 2015

Im Osten geht die Sonne auf - unsere Ostwand erstrahlt in neuem Licht


An einem sonnigen Samstag Anfang August war es soweit: wir rüsteten die Ostwand ein.

Früh am Morgen hatten wir uns mit Wilhelm verabredet und holten das Gerüst, das wir bereits im Vorjahr von ihm gemietet hatten, aus seinem seinem Unterschlupf, dem ehemaligen Kuhstall eines Jagdfreundes. 

Nach dem Abladen, bei dem uns Wilhelm freundlicherweise zur Hand ging (und uns mit Unmengen von Ratschlägen für unser weiteres Vorgehen überhäufte...) begannen wir mit dem Aufbau.



Die erste Lage des Gerüsts.

Dienstag, 23. Dezember 2014

Die Wetterseite


Nachdem mit der nach Süden ausgerichteten Giebelwand alles so prima geklappt hatte, machte Andreas sich an die nach Westen zeigende Außenwand.

Unsere Wetterseite (hier kommt der Regen zusammen mit den Stürmen in erster Linie von Westen) sah vom Zustand her nicht viel besser aus als die Giebelwand: lauter aufgefrostete Steine durch die Lattung für die Bitumenpappverkleidung. Zum Glück brauchte Andreas sich nur um die halbe Wand kümmern, da die zweite Hälfte vom Anbau verdeckt wird, den er zu einem späteren Zeitpunkt umbauen will.

Wie auch bei der Giebelwand, löste er zunächst mit Hammer und verschiedenen Meißeln alle losen Backsteinteile und versuchte mit seiner Diamantscheibe die noch vorhandenen alten Farbreste zu entfernen bzw. die Oberfläche anzurauhen. Die entstandenen Löcher verputzte er wiederum mit Kalkmörtel.

Die grob vorbehandelte Westwand.


Mittwoch, 17. Dezember 2014

Wir rüsten ein


Unser äußerst patenter Zimmermann Wilhelm ist eben nicht nur Zimmermann, sondern bautechnisch Mädchen für alles - es gibt fast nichts, was er nicht hat oder nicht aus irgendeiner Scheune hervorzaubern kann. Natürlich hat er also auch ein Gerüst, das er entbehren kann und uns für kleines Geld vermietete. Es ist zwar nicht mehr das Neueste, aber es erfüllt seinen Zweck und war uns alle mal willkommen.

Einrüsten kann man zu zweit schaffen.
Mit ein wenig Koordination und auf Zuruf ist es möglich, diese z.T. doch recht schweren und sperrigen Teile miteinander zu verbinden und so zu sichern bzw. aufzustellen, dass man nicht gleich wieder damit umkippt. Noch ein Punkt, den ich mir - mit Andreas als geduldigem Lehrmeister - auf meine ich-habe-schon-einmal-Liste setzen kann. 

Das Gerüst sollte uns ermöglichen, die bösen Frostabplatzungen der Steine zu flicken, das Fries wieder herzurichten, die Fassade mit einer dänischen Technik namens vandskuring und gutem dänischen Strandmörtel zu verputzen, um sie dann mit Kalkfarbe zu streichen. 


Erste Erfolge Dank des Gerüsts