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Sonntag, 31. Juli 2016

Eine Remise für unsere Kutschen


Nun, da wir über eine Auffahrt und eine Zufahrt verfügten, machten wir uns an die Konstruktion eines Carports.
Hölzer dafür hatte Andreas bei Wilhelm schon bestellt und auch schon die dafür notwendigen stählernen Halter im Vorfeld eingemörtelt. 
Also versah ich, nach und nach, die massiven Balken und Pfosten, die der Mann am Bau durch das Dorf kutschiert hatte, mit Holzschutzlasur, auf daß wir sie dann auch irgendwann verbauen konnten.


Erste Pfosten und Balken für die Remise.

Sonntag, 17. Mai 2015

Anbau ahoi!


Vor gar nicht allzu langer Zeit begann Andreas mit dem teilweisen Abtragen des alten, dann mit dem Wiederaufbau des neuen Anbaus. 
Da unser Vorbesitzer alles andere als gerade gemauert hatte, kam Andreas die Idee, den hinteren, nicht abgetragenen Teil des Anbaus von innen mit einer zweiten, geraden Wand zu versehen - was auch der Stärke des Mauerwerks zugute kommt. 
Für die Fenster, die wir einbauen wollen, flexte er im hinteren Bereich eine Öffnung, im vorderen Bereich konnte er die Öffnung nach alter Väter Sitte mauern. 


Die Fensteröffnungen des Anbaus, links/vorne gemauert, rechts/hinten geflext.

Samstag, 3. Januar 2015

Öl für die Balken


So langsam war unten ein Ende mit der Schleiferei der Balken in Sicht. 
Seit dem Sommer war ich dabei gewesen, die Balken von diversen Farbschichten zu befreien und hatte dann begonnen, die Hölzer abzuschleifen, schließlich wollen wir die Balken nach Möglichkeit im Sichtbereich lassen.

Vor einiger Zeit hatten wir uns Gedanken gemacht, wie wir die Balken (und andere freiliegende Hölzer) behandeln könnten. Nach einiger Suche im Internet, bin ich auf Halböl, eine Mischung von Leinöl (das wir schon hatten) und Balsamterpentinöl gekommen.






Donnerstag, 25. Dezember 2014

Noch mehr Böden


Der recht milde Herbst verschonte uns bisweilen mit Frösten, aber da ich diesbezüglich immer gerne Panik schiebe (... meinst Du nicht, Andreas, wir sollten das machen, bevor es Frost gibt?), konnte ich den Liebsten anspornen, mit den fehlenden Böden fortzufahren.

Der nächste Raum, den wir angingen, war die Waschküche. 
Gleiches Prozedere, wie bei den anderen Räumen: alten Boden mit dem Lehmann und dem Meinungsverstärker (Brecheisen) aufbrechen und in handliche Stücke verwandeln, die ich dieses Mal ganz elegant aus dem Badezimmerfenster auf die Schutthalde werfen konnte (ich fühlte mich an die Zeiten des guten, alten Zirkeltrainings, insbesondere die Station, wo die Medizinbälle ins Spiel kamen, erinnert...).


Freitag, 12. Dezember 2014

Unsere ersten Baumaterialien


Nachdem wir nun, von den nicht hölzernen Fußböden einmal abgesehen, so ziemlich alles entfernt hatten, was uns störend erschien, ging es an den Wiederaufbau.

Da wir glücklicher Weise einen recht gut sortierten, freundlichen, flexiblen und äußerst hilfsbereiten Zimmermann im Dorf haben, Wilhelm, ist er unsere erste Anlaufstelle wenn es um Holz geht.

Andreas versorgte uns zunächst mit Balken, da an einigen der Balken im Mauerwerk (Andreas sagt, die heißen Mauerbretter) der Zahn der Zeit in Form von Holzwürmern und anderem Getier genagt hatte.
Um eine ausreichende Auflage für die Balken zu gewährleisten, entschied er sich für das Maß 16 cm x 10 cm. Da es uns nicht möglich war, die volle Länge der neuen Mauerbretter auszunutzen, stückelte er sie, versah sie mit Überplattungen und verschraubte sie. So konnte er sich stückweise vorarbeiten.

Das neue Mauerbrett.