Das Mauerbrett an der Westwand hatte Andreas bereits zum größten Teil stückweise erneuert.
Es fehlt noch der Bereich in dem, was einmal das Badezimmer werden soll, aber dort ist das Mauerbrett derart verrottet, daß er mit dem Gedanken spielt, diesen Bereich gänzlich auszumauern. Also: erst einmal Zukunftsmusik.
Mein Mann machte sich nun an das Aufmauern der beiden maroden Reihen von Steinen oberhalb des Mauerbretts. Das klingt einfach, entpuppte sich aber als etwas komplizierter, da er auch noch die Bereiche mit Kalkmörtel verfüllen mußte, in denen einst die Balkenköpfe lagerten - bevor sie sich langsam aber sicher aufgelöst hatten.
Außerdem war ihm daran gelegen, die Fugen sauber zu arbeiten, da das Mauerwerk später im Sichtbereich bleiben soll - zumindest im zukünftigen Küchenbereich; in der Waschküche ist es nicht ganz so wild, da er dort die Wände wohl komplett neu verputzen muß.
Beflügelt von seinen Erfolgen, und da wir gut in der Zeit lagen, entschloß Andreas sich die Wände des Küchenbereichs noch mit dem Strandmörtel zu vandskuren.
Direkt nach dem Vandskuring hat der Strandmörtel noch einen leichten Grauton (und einen sagenhaft angenehmen Geruch!), der sich aber durch den Trocknungsprozeß langsam aufhellt.
Sobald Andreas noch die eine oder andere Wand so verputzt hat, kann ich mit dem Malerkalk schon einmal einen Anstrich zur Grundierung vornehmen. Das Auge renoviert ja schließlich mit :-)
In der Zeit, in der Andreas sich steinversetzungstechnisch betätigte, begann ich mit dem Ölen der Zangen, Sparren und farbfreien Schalbretter.
Ich setzte eine 1:3 Mischung aus Balsamterpentinöl und Leinöl an, die ich auf dem Ofen erwärmte und portionsweise mit nach oben nahm, um sie mit einem Pinsel aufzutragen. Der Geruch ist sagenhaft! Und das Holz, insbesondere die alten Hölzer, saugen das Öl dankbar auf.
Versuchsweise ölte ich auch die Schalbretter ein, die einst unter der Undichtigkeit des Daches so massiv gelitten hatten und weiße Ausblühungen gebildet hatten (aber immer noch so massiv sind, daß wir sie nicht austauschen werden).
Es war phänomenal: das Holz saugte gierig das Öl auf - und die Ausblühungen verschwanden!
Es fragt sich natürlich, wie die Bretter aussehen werden, wenn das Öl erst einmal eingezogen ist, aber das dürfte noch ein Weilchen dauern...
Mein Mann machte sich nun an das Aufmauern der beiden maroden Reihen von Steinen oberhalb des Mauerbretts. Das klingt einfach, entpuppte sich aber als etwas komplizierter, da er auch noch die Bereiche mit Kalkmörtel verfüllen mußte, in denen einst die Balkenköpfe lagerten - bevor sie sich langsam aber sicher aufgelöst hatten.
Außerdem war ihm daran gelegen, die Fugen sauber zu arbeiten, da das Mauerwerk später im Sichtbereich bleiben soll - zumindest im zukünftigen Küchenbereich; in der Waschküche ist es nicht ganz so wild, da er dort die Wände wohl komplett neu verputzen muß.
| Das neue Mauerbrett mit Steinreihen in der Waschkuche. |
Beflügelt von seinen Erfolgen, und da wir gut in der Zeit lagen, entschloß Andreas sich die Wände des Küchenbereichs noch mit dem Strandmörtel zu vandskuren.
| Andreas beim Vandskuren. |
| Der gevandskurte Küchenbereich. |
Direkt nach dem Vandskuring hat der Strandmörtel noch einen leichten Grauton (und einen sagenhaft angenehmen Geruch!), der sich aber durch den Trocknungsprozeß langsam aufhellt.
Sobald Andreas noch die eine oder andere Wand so verputzt hat, kann ich mit dem Malerkalk schon einmal einen Anstrich zur Grundierung vornehmen. Das Auge renoviert ja schließlich mit :-)
In der Zeit, in der Andreas sich steinversetzungstechnisch betätigte, begann ich mit dem Ölen der Zangen, Sparren und farbfreien Schalbretter.
Ich setzte eine 1:3 Mischung aus Balsamterpentinöl und Leinöl an, die ich auf dem Ofen erwärmte und portionsweise mit nach oben nahm, um sie mit einem Pinsel aufzutragen. Der Geruch ist sagenhaft! Und das Holz, insbesondere die alten Hölzer, saugen das Öl dankbar auf.
| Die ersten geölten Zangen und Sparren. |
Versuchsweise ölte ich auch die Schalbretter ein, die einst unter der Undichtigkeit des Daches so massiv gelitten hatten und weiße Ausblühungen gebildet hatten (aber immer noch so massiv sind, daß wir sie nicht austauschen werden).
Es war phänomenal: das Holz saugte gierig das Öl auf - und die Ausblühungen verschwanden!
Es fragt sich natürlich, wie die Bretter aussehen werden, wenn das Öl erst einmal eingezogen ist, aber das dürfte noch ein Weilchen dauern...
| Die angegriffenen Schalbretter vor... |
| ... und nach dem Ölen. Fast wie neu! |
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