Mit seinem Vandskuring im Innenbereich und Bemerkungen beim fast schon obligatorischen Feierabendbier vor dem Ofen wie "Und nun stell Dir mal vor, wie es erst hier aussieht, wenn die Wände Farbe haben..." hatte Andreas - bewußt oder unbewußt - in mir den Drang verstärkt, die Wände einmal mit Kalkfarbe zu grundieren.
Also schleppte ich mir den letzten vorrätigen Malerkalkeimer auf den Bau (neue sind bereits bestellt und angekommen), mischte an und strich los. Allerdings war meine Mischung recht wässrig geraten, so daß ich einige Tage später noch einmal mit einer etwas festeren Sumpfkalkmischung nachstrich - und zufrieden war: ein Hauch von Weiß in unserer zukünftigen Küche.
| Die gekalkte Küche |
Natürlich wird es noch ein wenig dauern bis die Farbe komplett getrocknet ist, aber es läßt sich schon erahnen, daß die Wände einmal weiß sein werden.
Von meinem Farbrausch angesteckt, schlämmt Andreas weitere Wände im Erdgeschoss und dreieinhalb Fachungen im Kniestockbereich oben mit dem restlichen Strandmörtel ein, bis schließlich unsere Vorräte aufgebraucht waren.
Dies war aber nicht weiter wild, da wir unseren Kurzausflug zum dänischen Baumarkt mit einem Schwenker nach Nordfriesland verbinden konnten, wo ich noch gebrauchte dänische Zimmertüren mit Zarge (schwierig zu finden!) über ebay Kleinanzeigen entdeckt hatte. Da lohnte sich mein freigenommener Tag zusammen mit Andreas' verspätetem Winterurlaub!
| Ein überwiegend weißes Wohnzimmer von der einen... |
| ... und von der anderen Seite. |
| Und auch hinter'm Ofen: alles weiß :-) |
Und da ich gerade in Fahrt war, pinselte ich die Waschküche auch gleich noch mit an - wobei die noch jede Menge Zeit zum Trocknen brauchen wird, da die Wände gerade erst mit Kalkmörtel abgerappt wurden.
| Voilà: die geweißte Waschküche von hier... |
| ... und von dort. |
Und all das wäre natürlich nicht ohne meinen monsterfleißigen Mann gegangen, der alles so prima vorbereitet hatte.
| Andreas beim Vandskuren hier... |
| ... und dort. |
Natürlich wäre es prima gewesen, wenn alles glatt über die Bühne gegangen wäre, aber das wäre wohl auch langweilig.
An der Südwand hatte Andreas im Sommer die Fensteröffnungen mit alten Minis geschlossen und dabei wohl aus Versehen den einen oder anderen der versotteten Schornsteinminis in den Sichtbereich gemauert. Der Sott schlug durch und war somit ein Fall für unsere Kuhmist-Kalkfarbe, die nicht nur bei unterschiedlichen Untergründen, sondern auch bei Versottungen und extremen Nikotinflecken helfen sollte.
An der Südwand hatte Andreas im Sommer die Fensteröffnungen mit alten Minis geschlossen und dabei wohl aus Versehen den einen oder anderen der versotteten Schornsteinminis in den Sichtbereich gemauert. Der Sott schlug durch und war somit ein Fall für unsere Kuhmist-Kalkfarbe, die nicht nur bei unterschiedlichen Untergründen, sondern auch bei Versottungen und extremen Nikotinflecken helfen sollte.
Gesagt - getan. Bisher sieht das Ergebnis schon recht gut aus, muß aber noch trocknen.
| Spezielle Farbe gegen spezielle Flecken... :-) |
Und mit meinem Rest Kalkfarbe ging ich schließlich oben im Kniestockbereich hausieren.
| Erste gekalkte Seitenwände im Kniestock. |
Und: Andreas hatte wieder einmal Recht behalten. Wenn wir jetzt abends bei einem Feierabendbier vor dem Ofen sitzen und den Blick über die bereits gestrichenen Flächen schweifen lassen, entsteht gleich ein komplett anderer Eindruck - irgendwie schon ganz leicht wohnlich... :-)
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