Freitag, 6. März 2015

Außenmaßnahmen

Langsam aber sicher ließ der Frost nach (von einem kurzen, winterlichen Intermezzo hier und da einmal abgesehen, ist ja schließlich auch erst meteorologischer Frühling...), so daß wir uns langsam über unseren Außenbereich Gedanken machen konnten. 

Hinter dem Haus und auch an der noch nicht sanierten Ostwand türmten sich Bauschutt und Holzreste aller couleur - will sagen: zum Teil lackiert. 
Wir hatten diese wachsende Gebirgslandschaft fast schon verdrängt, was uns auch recht leicht fiel, da wir uns dort bisher so gut wie nie aufgehalten hatten. Aus den Augen, aus dem Sinn, sozusagen. Grober Fehler...


Winterliche Impression: die Ostwand mit ihren Halden...


Es wurde Zeit, hier etwas zu unternehmen. Und das taten wir auch.
Andreas verabredete sich mit Thomas, Wilhelms Sohn, damit dieser mit seinem Teleporter zunächst Teile der Ligusterhecke im hinteren Teil entfernte. 
Es war phantastisch mit anzusehen wie Thomas spielend einen nach dem anderen Teil herauszupfte - weniger phantastisch war es später die schwergewichtigen Heckenstücke mit der Schubkarre in Sicherheit zu bringen, da wir vorhaben, sie an anderer Stelle wieder einzusetzen. Sichtschutz rules! ;-)

Da er gerade da war, rupfte Thomas ebenso elegant die von einem unserer Vorbesitzer gesetzten Betonpfeiler aus dem Übergangsbereich zum Garten.


Die ehemals wohlbefestigten Betonpfeiler.


Garten mit...


... und ohne Betonpfeiler.

Und dann kam alles auf einmal.
Wir hatten mit dem jungen Landwirt vom Nachbarhof bereits im Winter schon einmal Kontakt aufgenommen bezüglich unseres Bauschutts. Er war bereit den Schutt zur Verfestigung seiner Ackerzufahrt zu nutzen und dann auch entsprechend von A nach B zu transportieren und vertröstete uns auf das Frühjahr.
Schneller als erwartet konnte Andreas einen Termin verabreden und fast wie im Handumdrehen (naja, es hat dann doch einen halben Tag in Anspruch genommen...) verschwanden unsere Schutthalden. Dank der nun vorhandenen neuen Zufahrt konnte der kleine Traktor des Nachbarhofes zum Einsatz kommen.


Die hintere/nördliche Seite ohne unsere Bauschuttberge.



An diesen Anblick müssen wir uns erst einmal gewöhnen.

Und wie es der Zufall wollte, konnte ebenfalls heute der gestern georderte Schuttcontainer angeliefert werden, so dass wir den Holzschutt auch noch entsorgen konnten. Und jede Menge Platz gewannen.


Endlich wieder Platz...


... Container sei Dank!

Somit können wir, so das Wetter er zulässt, mit der schrittweisen Sanierung der Nord- und Ostwand beginnen und auch endlich all die Fenster einbauen, die auf ihren Einsatz warten.

Und uns ist ein monsterschwerer Stein vom Herzen gefallen - was hatten wir uns den Kopf zerbrochen wie viele weitere Container wir zur Entsorgung des Bauschutts brauchen, von der Plakerei die Bauschuttgebirge IN den Container zu bekommen einmal abgesehen...

Ein toller Tag!





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